Willkommen auf der Homepage der GEDA


Der DEKONTA-Streit geht weiter!
Wir wehren uns!




AKTUELL - 11. November 2008:
Liebe Freundinnen und Freunde,
unser Hamburger Rechtsanwalt hat in der vergangenen Woche fristgerecht die gegen uns beziehungsweise unseren Webseiten-Betreiber gerichtete Klage vor dem Amtsgericht Hamburg mit einem ausführlichen Schriftsatz zurückgewiesen. Wir dokumentieren hier mit seiner Erlaubnis diese Klageerwiderung (PDF-Datei, 877 KB), zugleich haben wir heute dazu eine Pressemitteilung verbreitet. Der Prozess soll am Donnerstag, 20. November 2008, vor dem Hamburger Amtsgericht stattfinden.


29. Oktober 2008:
Die Gemeinde Sandstedt und ihre Nachbarorte kommen nicht zur Ruhe. Mit Empörung gibt die Bürgerinitiative gegen die glücklicherweise längst gescheiterte e.on-DEKONTA-Ansiedlung einer umstrittenen Atomanlage bekannt, dass die juristische Verfolgung ihrer Mitglieder durch Politik und Verwaltung kein Ende nimmt: Der Inhaber dieser GEDA-Webseite ist von der Samtgemeinde Hagen verklagt worden und soll im November vor Gericht erscheinen. Nähere Informationen entnehmt bitte unserer heutigen Pressemitteilung.

14. September 2008:
Rund zehn Wochen nach dem Verzicht der DEKONTA auf Ansiedlung ihres umstrittenen Projekts hier in Sandstedt und nach nervenaufreibendem Gezerre um die juristischen Attacken der Samtgemeinde Hagen gegen die Unterstützer der Bürgerinitiative GEDA gibt es Gutes zu vermelden:
Das Landeskirchenamt Hannover hat die Dienstaufsichtsbeschwerde der Samtgemeindebürgermeisterin Susanne Puvogel (SPD) gegen den Sandstedter Pastor Dietrich Diederichs-Gottschalk Anfang September zurückgewiesen! Kurz gefasst, hat das Landeskirchenamt nach Prüfung des Vorgangs - einschließlich einer entsprechenden Stellungnahme des angegriffenen Pastors - entschieden, dass die Vorwürfe Puvogels bezüglich der Vorgänge beim Verein "Männer vom Morgenstern" nicht relevant seien, weil der Pastor dort als Privatperson Mitglied sei. Sein Verhalten als Pastor gegenüber der GEDA sei durch Beschlüsse des Kirchenvorstandes gedeckt, im Übrigen habe er sich in seiner Position als Pastor zurückgehalten und weder an der GEDA-Demonstration teilgenommen noch sei er auf Veranstaltungen der Initiative hervorgetreten.
Das Landeskirchenamt hat diese Entscheidung der Samtgemeindebürgermeisterin schriftlich mitgeteilt. Nach Angaben der Kirchenvorsteherin, der Rechtsanwältin Karla Mombeck, gibt es für die Samtgemeinde gegen diese Entscheidung keine Rechtsmittel, die Angelegenheit ist damit abgeschlossen.
Wir freuen uns außerordentlich, dass dieses unschöne Schluss-Kapitel der Dekonta-Affäre damit ohne weiteren Schaden beendet werden konnte. Hinsichtlich der Angriffe gegen den Betreiber dieser Webseite ist die Lage indes derzeit noch unklar: Zwar haben die von der Samtgemeinde Hagen beauftragten Anwälte bis heute nicht auf die Zurückweisungen seitens unserer Anwälte reagiert. Aber formell ist die Sache damit leider nicht vom Tisch, da es keine Ausschlussfristen gibt.
Der GEDA-Vorstand hat heute in einer Pressemitteilung die gute Nachricht "in Sachen Pastor" veröffentlicht - und zugleich Puvogel aufgefordert, öffentlich den Verzicht auf weitere rechtliche Attacken gegen die GEDA zu erklären.

24. August 2008:
Der von der Hagener Samtgemeindebürgermeisterin Susanne Puvogel (SPD) attackierte Sandstedter Pastor Dietrich Diederichs-Gottschalk hat heute im "Sonntagsjournal", der Sonntagsausgabe der Bremerhavener "Nordsee-Zeitung", in einem namentlich gezeichneten Beitrag indirekt, aber unmissverständlich zu den gegen ihn erhobenen Vorwürfen Stellung genommen. Ohne ein einziges Mal die Dekonta-Affäre oder das gegen ihn schwebende Verfahren einer Dienstaufsichtsbeschwerde unmittelbar zu erwähnen, ist es ihm gelungen, den Leserinnen und Lesern seine Haltung unmissverständlich zum sonntäglichen Frühstück zu servieren. Respekt für diesen Beitrag, Herr Pastor! - Die aktuelle Ausgabe des "Sonntagsjournals" steht im Internet (Achtung: knapp 22 MB!), der Artikel findet sich auf Seite 6 unten rechts.

7. Juli 2008:
Die Samtgemeinde Hagen lässt nicht locker: Trotz ihrer eigenen Aussöhnungs-Appelle nach dem Scheitern der geplanten DEKONTA-Ansiedlung hat Samtgemeindebürgermeisterin Susanne Puvogel (SPD) eine neuerliche Attacke gegen die GEDA gestartet. Wir haben dazu heute diese Pressemitteilung veröffentlicht, ferner dokumentieren wir hier mit Einverständnis unseres Rechtsanwalts zwei seiner Schreiben an die gegnerischen Anwälte - zum einen die Erklärung vom 1. Juli 2008 zum Flugblatt-Streit, zum anderen sein Schreiben vom 4. Juli 2008, das die jüngste Abmahnung zurückweist.

1. Juli 2008:
Nach dem gestern hier gemeldeten - heute in den Regional-Zeitungen! - Versuch der Hagener Samtgemeindebürgermeisterin, den Sandstedter Pastor zu diskreditieren, sieht sich nun auch der private Inhaber dieser der GEDA zur Verfügung gestellten Webseite juristischer Verfolgung ausgesetzt. Hier unsere diesbezügliche Pressemitteilung von heute Mittag.

29. Juni 2008:
Unser Kampf gegen die geplante e.on-DEKONTA-Ansiedlung ist noch nicht vorbei:
Die Befürworter des inzwischen gestoppten Projekts in Politik und Verwaltung mindestens der Samtgemeinde Hagen scheinen entschlossen, ihrer Niederlage weitere hinzuzufügen:
Samtgemeindebürgermeisterin Susanne Puvogel hat gegen den Sandstedter Pastor Dietrich Diederichs-Gottschalk eine Dienstaufsichtsbeschwerde wegen Verdachts des "Amtsmissbrauchs" gestartet. Hintergrund ist die vom Pastor öffentlich bekundete Unterstützung der GEDA-Ziele.
Wir dokumentieren hier mit Zustimmung von Kirchenvorsteherin Karla Mombeck das Schreiben Puvogels an Landessuperintendent Horch.
Die GEDA hat dazu diese Pressemitteilung veröffentlicht.


24. Juni 2008:
Liebe Freundinnen und Freunde, wir haben gesiegt.
Die Samtgemeinde Hagen hat am 23. Juni 2008 mitgeteilt, die Firma DEKONTA habe ihre Ansiedlungspläne zurückgezogen. Die Bürgerinitiative GEDA darauf hat am 24. Juni 2008 mit einer Pressemitteilung reagiert. Sie wird ihr weiteres Vorgehen in Kürze beraten. Wir danken allen Mitbürgerinnen und Mitbürgern ganz herzlich für ihre solidarische Unterstützung.

[Die übrigen Texte auf dieser und den hier folgenden Webseiten sind durch die aktuelle Entwicklung teilweise überholt und werden demnächst überarbeitet.]

Wer sind wir?
Die Bürgerinitiative GEDA - 'gegen e.on-DEKONTA-Ansiedlung' - in Sandstedt, Hagen und umzu wehrt sich gegen den geplanten Bau einer Waschanlage für radioaktiv verseuchte Kleidung und Werkstücke an der A 27. Für Auswärtige: Die Gemeinde Sandstedt, Teil der Samtgemeinde Hagen (PLZ 27628), liegt am südlichen Ende des niedersächsischen Landkreises Cuxhaven.

Wer sind die?
Die Atom-Anlage, gegen die wir uns wehren, soll gebaut werden von einer Firma namens DEKONTA, einer hundertprozentigen Tochter des Energiekonzerns e.on. Vorangetrieben und unterstützt wird die DEKONTA-Ansiedlung von der Samtgemeinde Hagen, die auf ihren so genannten "Bürgerseiten" einseitig das Projekt propagiert, obwohl sie eigentlich Vertretung aller Bürgerinnen und Bürger sein sollte.

Was wären die Folgen einer DEKONTA-Ansiedlung?
Falls es DEKONTA gelingen sollte, das geplante Werk zu errichten, würde dies für Sandstedt und die umliegenden Gemeinden eine ungewisse Zukunft bedeuten. Ob Strahlenbelastung, chemo-toxische Belastung, Kosten für die Steuerzahler, Abwanderung oder Folgen für den Tourismus - wir selbst haben erst begonnen, die möglichen Konsequenzen detailliert zu erfassen. Unsere Erkenntnisse werden wir hier nach und nach veröffentlichen - falls Sie wichtige Informationen haben, die uns weiterhelfen, melden Sie sich bitte. Danke.

Was wollen wir erreichen?
Wir wollen, dass der Gemeinderat Sandstedt seine unseres Erachtens leichtfertige und voreilige Entscheidung "pro DEKONTA" zurücknimmt. Wir wollen, dass Gemeinde und Samtgemeinde zur genaueren Beurteilung der Risiken und Folgen unabhängige Gutachter hinzuziehen. Wir wollen, dass die Bevölkerung in einen breiten Diskussionsprozess einbezogen wird. Die Zeiten politischer Entscheidungen über die Köpfe der Menschen hinweg sollten auch in unserer Region längst Vergangenheit sein.

Wie können Sie uns helfen?
Schauen Sie nicht weg! Reden Sie mit Kollegen, Freunden, Verwandten, Nachbarn. Informieren Sie sich und andere über unser Anliegen, helfen Sie uns mit Fakten und Hintergründen. Unterstützen Sie uns finanziell. Die Atomwirtschaft ist ein Auslaufmodell - helfen Sie uns, es denen zu erklären.